Stellungnahme des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) zu neuen Corona-Beschränkungen der Regierung


Liebe Fahrgäste,


am 16. November 2020 erfolgte der Beschluss der neuen Corona-Beschränkungen der Regierung, in welchem die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Bundesländer unter anderem die deutliche Empfehlung zur Meidung des Öffentlichen Personennahverkehrs aussprachen.

Infolgedessen äußerte sich der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Oliver Wolff und erklärte die Hintergründe dieser Empfehlung. „Busse und Bahnen sind nach wie vor keine Corona-Hotspots. Es geht generell um die Vermeidung von Kontakten.“, so Wolff. Dies sei bereits durch diverse nationale und internationale Studien bestätigt worden, was ein klares Indiz für die Wirksamkeit von Maskenpflicht, permanentem Lüften durch Türöffnungen und Klimaanlagen sowie die relativ kurzen Aufenthaltszeiten in den Fahrzeugen ist.

Eine erhöhte Ansteckungsgefahr sei in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs demnach nicht vorherrschend. Vielmehr ginge es darum, vor allem während des Lockdowns Kontakte soweit wie möglich zu vermeiden, um der Ausbreitung der Pandemie entgegenzuwirken. Dies betreffe nicht notwendige Freizeitfahrten, da das, was für Gastronomie, Museen oder private Treffen gilt, ebenso für den ÖPNV gelte.

Alle Fahrgäste, die auch während des Lockdowns beruflich auf die Nutzung des Nahverkehres angewiesen sind, können diesen ohne weiteres nutzen.